August 13, 2018

Fast jeder kommt heute mehrmals am Tag mit RFID in Kontakt. Bereits im 2. Weltkrieg kam es zum ersten Mal bei Flugzeugen zum Einsatz und wird seitdem laufend weiterentwickelt und immer öfter genutzt. Aber viele wissen noch gar nicht, was RFID ist oder nehmen es nicht einmal bewusst wahr. Hier erfährst du, wie RFID funktioniert, welche Chancen und Risiken es mit sich bringt und wie du deine Karten im Geldbeutel am besten davor schützt.

Was ist RFID und wie funktioniert es?

RFID ist die Abkürzung für Radio-Frequency Identification, was so viel bedeutet wie die Identifizierung mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen. Durch diese Technologie ist es möglich, kontaktlos und automatisch Gegenstände oder Personen zu erkennen und zu lokalisieren.

Das RFID System besteht aus 3 Elementen - dem Transponder bzw. Tag, welcher den RFID Chip beinhaltet, dem Lesegerät und der Software im Hintergrund. Der Transponder befindet sich in dem beweglichen Gegenstand und wird nur dann aktiv, wenn er sich in der Reichweite des Lesers befindet. Dann sendet er innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde Signale an das Lesegerät und überträgt die Daten. Das Lesegerät gibt sie anschließend an die Software weiter. Das alles geschieht in der Regel ohne Verwendung von Strom oder einer Batterie, denn das elektromagnetische Feld reicht aus, um genug Energie für die Datenübertragung zu erzeugen.

Welche Reichweite haben die RFID Wellen?

Die gängigsten, passiven RFID Systeme haben eine Reichweite von 0,5 bis zu 1 Meter. Bei dem sogenannten „Long Rage“ übertragen die Radiowellen sogar bei 10 Metern noch Daten. Hier ist allerdings zur Energieversorgung eine Batterie notwendig.

Wofür wird RFID verwendet und was macht es so populär?

RFID ist ein flexibles und universell verwendbares System, was dabei auch sehr kostengünstig ist. Die Einsatzbereiche der RFID Technologie sind vielfältig und nehmen einen zunehmend höheren Stellenwert in unserem Leben und der Gesellschaft ein. In der Lager- und Logistikbranche ersetzt es den Barcode und die Ware muss nicht mehr von Hand gescannt werden, was eine enorme Zeitersparnis sicherstellt. Auch in der Landwirtschaft sind heutzutage fast alle Tiere mit einer Ohrmarke versehen, um diese eindeutig zu identifizieren. Aber nicht nur im Handel werden RFID Systeme benutzt, auch Privatpersonen setzten es ein. Vom Reise- und Skipass im Urlaub, über das Zeiterfassungssystem auf der Arbeit bis hin zu Büchern in der Bibliothek. Kontaktlose Informationsübertragung ist allgegenwärtig. Vor allem aber beim Bezahlen an der Kasse sollte es dir bewusst werden: RFID ist sogar schon in den meisten Kreditkarten involviert.

Was ist NFC und wie unterscheidet es sich von RFID?

NFC (Near Field Communication) und eine besondere Form von RFID und wird speziell zur sicheren Datenübertragung bei Kreditkarten zum kontaktlosen Zahlen und bei Smartphones eingesetzt. Der wesentliche Unterschied liegt in der Art der Kommunikation. Diese findet beidseitig und aktiv statt. Das heißt sowohl der Transponder, als auch das Lesegerät können Daten empfangen und lesen. Außerdem hat NFC wegen einem vergleichsweise geringen Frequenzbereich eine maximale Reichweite von 10 cm.

Welche Gefahren drohen bei Kreditkarten mit RFID?

Abgesehen von den unerforschten Auswirkungen des Elektrosmogs auf den Menschen und die Umwelt bestehen auch erhebliche datenschutzrechtliche Bedenklichen. Vor allem bei Kreditkarten mit NFC besteht die Gefahr des ungewollten Scannens, wenn du dich in der Nähe eines Lesegerätes befindest. Zwar ist der kontaktlos zu zahlende Betrag auf 25 € begrenzt, aber Betrügern gelingt es durch eine einfache App am Handy und kurzes Hinhalten an die Gesäßtasche die Kreditkartennummer und das Ablaufdatum auszulesen. Das gefährliche daran ist, dass dies binnen eines Augenblickes geschieht, du rein gar nichts davon bemerkst und es jedem Otto-Normalverbraucher möglich ist. Hacker können damit so einfach wie noch nie an die Daten der Opfer gelangen: kontaktlos, lautlos, spurlos.

Wann und wie sollte ich meine Karten im Geldbeutel von RFID schützen?

Generell ist es immer von Vorteil, seine Kreditkarten in der Öffentlichkeit vor externem Auslesen zu schützen. Wenn du aber häufig Reisen in fremde Länder unternimmst oder an Orten bist, die stark besucht sind, ist es sehr wichtig für einen sicheren Schutz zu sorgen. Bereits bei einem schnellen Einkauf in der Stadt können deine Daten unbemerkt weitergegeben werden. Auch Festivals oder Flughäfen sind gern besuchte Orte von Dieben.

Nutze RFID Blocker in Form von speziellen Geldbeuteln oder Schutzhüllen. Es gibt auch Karten, die ganz einfach im Geldbeutel hinter die letzte und vor die erste Kreditkarte gesteckt werden und somit dein komplettes Portemonnaie abschirmen. Diese absorbieren Signale von außen und schützen somit deine Daten vor unbefugtem Auslesen. So vermeidest du ganz einfach und effektiv die Kommunikation mit externen Lesegeräten. Über 5,5 Millionen Bankkunden allein in Deutschland verfügen bereits über einen RFID Chip in ihren Kreditkarten und nach und nach werden alle Karten mit der Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens ausgestattet.

Schütze dich jetzt mit einem RFID Blocker!

Es ist schon lange keine Frage der Technik oder der Kosten mehr, RFID verstärkt einzusetzen. Es ist lediglich eine Frage der Zeit bis die es Bevölkerung toleriert und die Datenschutzbestimmungen zulassen. Gegen die Entwicklung der Gesellschaft kannst du dich wenig tun, aber was mit deinem Geld geschieht, bestimmst du. 

Schütze daher deine Karten im Geldbeutel jetzt schon mit den RFID Card Shields von Space Products